Berna Kehl - Krankenhaus Sangolqui

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August 2008

ich wollte nur ein kurzes Feedback ueber meine Zeit in Ecuador mit Atahualpa schreiben, die fuer mich eine durch und durch wunderschoene Zeit mit jedem Tag neuen einzigartig positiven und interessanten Erfahrungen gewesen ist. Dies kann auch gerne auf der Homepage veroeffentlicht werden.

ich wollte nur ein kurzes Feedback ueber meine Zeit in Ecuador mit Atahualpa schreiben, die fuer mich eine durch und durch wunderschoene Zeit mit jedem Tag neuen einzigartig positiven und interessanten Erfahrungen gewesen ist. Dies kann auch gerne auf der Homepage veroeffentlicht werden.

Nach meiner Ankunft in Quito wurde ich von Martha und Vicente vom Flughafen abgeholt und war die erste Woche auch bei Ihnen untergebracht gewesen. Ich hab die beiden mit Ihren Toechtern richtig lieb gewonnen, sie haben mir am Anfang direkt erstmal geholfen, meinen erst 2 Tage spaeter ankommenden Koffer zu besorgen und mich bis dahin mit allem Notwendigen versorgt. Ausserdem haben mir die gemeinsamen Essen und Ausfluege total gut getan und mir geholfen, mich direkt gut in Ecuador einzuleben und mich dort auch so richtig wohl zu fuehlen. In der Schule hatte ich dann auch die erste Woche vormittags 4 Stunden Einzelunterricht und nachmittags Quito Kultur, was ebenfalls eine super Kombination war. Ich hatte einen sehr guten Lehrer, der, da ich ja schon ueber spanische Grundkenntnisse verfuegt habe, systematisch noch mal mit mir die wichtigste Grammatik wiederholt hat und mir mit vielen immer neuen Uebungen auch wieder ganz schnell dazu verholfen hat, diese Grammatik auch beim "Spanisch sprechen" zu benutzen. Dadurch, dass ich ihn auch bei Quito Kultur als Lehrer hatte, haben wir quasi fast 3/4 des Tages miteinander verbracht (Unterricht, gemeinsames Mittagessen und Quito Kultur), was einfach nicht nur perfekt war, um wieder schnell ins "Spanisch verstehen" und "Spanisch sprechen" reinzukommen, sondern es war auch einfach schoen am Anfang meines Aufenthaltes die Stadt Quito nicht alleine erkunden zu muessen. Sowohl im Haus von Martha und Vicente als auch in der Schule bin ich aber auch schnell in Kontakt mit den anderen Schuelern von Atahualpa gekommen, mit denen ich einiges unternommen habe und woraus sich teils auch gute Freundschaften entwickelt haben. In der zweiten Woche habe ich dann meine schon vorher organisierte Reise nach Kolumbien gemacht und konnte mein restliches Gepaeck bei Martha und Vicente lassen. Als ich wieder zurueck war, hat mich Vicente dann zu meiner Unterkunft in Fajardo (ca 30 km ausserhalb von Quito) gebracht, wo ich dann in den folgenden 4 Wochen mein Volontariat Montag bis Donnerstag vormittags im nahegelegen Gesundheitszentrum in Conocoto und Freitag und Samstag vormittags in der Stiftung " Futuro Para Todos" absolviert habe. Das Haus in Fajardo, wo wir Volontaere untergebracht waren, ist einfach, aber es ist alles vorhanden was man braucht, sogar ein Fernseher.

In meinem Volontariat im Gesundheitszentrum in Conocoto war ich als Assistenzaerztin der Gynaekologie und Geburtshilfe mit schon etwas Erfahrung hier in Deutschland, einer Aerztin in diesem Bereich zugeteilt worden, die ich von da an, immer vormittags bei der Sprechstunde begleitet habe. Es war unheimlich interessant fuer mich zu sehen, wie in Ecuador die Patientenversorgung in den oeffentlichen Gesundheitszentren geregelt ist und mit wie wenigen technischen Geraeten eine gute Patientenversorgung dort durchgefuehrt wird. Hier hatte ich die Moeglichkeit wirkliche Basisuntersuchungen ohne technische Geraete zu erlernen, die aufgrund des in Deutschland immer praesenten Ultraschallgeraetes dort in den letzten Jahren immer mehr vernachlaessigt werden. Die mir zugeordnete Aerztin war sehr nett und hat immer darauf geachtet, dass ich soviel es ging, machen und lernen konnte. 2 meiner 4 Wochen befand sich dann das ganze Gesundheitszentrum in einer jaehrlich vom Gesundheitsministerium durchgefuehrten Impfaktion gegen Tollwut. In Dreierteams sind wir jeden Tag losgezogen und haben alle Hunde und Katzen in den uns jeweils zugeteilten Bezirken geimpft. Teilweise sind wir in den Doerfern von Haustuer zu Haustuer gezogen, was mir einen weiteren guten Einblick in die unterschiedlichen Lebensumstaende der verschiedenen Bevoelkerungsschichten der Umgebung gegeben hat. Waehrend dieser Aktion hatte ich ausserdem Gelegenheit, viele andere Mitarbeiter des Gesundheitszentrums persoenlich kennen zu lernen und konnte auch kraeftig selber mitanpacken bzw. mitimpfen.

In meinem zweiten Volontariat, der Stiftung „Futuro Para Todos“ hatte ich die Moeglichkeit, eine Allgemeinmedizinerin waehrend ihrer Sprechstunde zu begleiten, was ebenfalls eine sehr interessante Erfahrung fuer mich als Gynaekologin war. So habe ich die typischen Krankheitsbilder und Probleme der gesamten Bevoelkerung kennen gelernt, die sich doch sehr von denen Deutschlands unterscheiden.

Nachmittags hatte ich waehrend meines gesamten Aufenthaltes Spanischunterricht bei uns im Haus. Auch da hatte ich ausgezeichnete Lehrer, bei denen ich richtig viel gelernt habe und die uns auch bei Problemen und Fragen im „doerflichen“ Alltag immer tatkraeftig unterstuetzt haben. Vielen vielen Dank dafuer! J

Leider ging die Zeit viel zu schnell um, und als ich zu Hause dann die Moeglichkeit bekam, noch einmal nach Ecuador zurueckzukehren, um diesmal im Krankenhaus zu arbeiten, hab ich diese sofort genutzt und bin ein zweites Mal hin.

Bei dem zweiten Aufenthalt hab ich dann ueber Atahualpa organisiert mein Volontariat im Krankenhaus in Sangolqui gemacht, wo ich wieder durch eine sehr nette Aerztin betreut wurde und viele neue Einblicke ins Gesundheitssystem Ecuadors gewinnen konnte. Dort konnte ich jetzt zusaetzlich auch im OP-Bereich reichlich praktische Erfahrungen sammeln, was in Deutschland so schnell nicht moeglich waere.

Meine letzte Woche habe ich dann das Angebot der Schule „Learn & Travel“ genutzt und war mit einem Lehrer in Cuenca gewesen. Eine ebenfalls unvergessliche Woche, in der wir viel besichtigt haben und in der sich mein Spanisch durch das „nur Spanisch sprechen“ noch mal entscheidend verbessert hat.

Insgesamt war es fuer mich persoenlich eine unheimlich interessante und schoene Zeit, in der ich sowohl fachlich als auch ueber Ecuador und seine Einwohner und deren Lebensart viel gelernt habe, neue tolle Leute, Ecuadorianer als auch andere deutsche Schueler kennen gelernt und als Freunde gewonnen habe und mein Spanisch deutlich verbessert habe. Die Betreuung durch die Schule war dabei die ganze Zeit optimal gewesen und ich kann sie nur allen weiterempfehlen.

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Deutschland
Thomas Grammel
Taerbekweg 14
D-24943 Flensburg

Tagsüber: 01577 367 44 04
Abends: 0461/909 606 91
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Skype: atahualpainfo

Ecuador
Escuela de Español Atahualpa
Directora Martha Ona
Gondin N20 -29 Condamine
Quito, Ecaudor

Schule: +593 - 2 - 2551 229
Privat: +593 - 2 - 2235857
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