Anika Lowack -Grundschule

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Volontariat in einer Armenschule
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im Mai 2005

Der Ort im Süden Quitos heißt Chillo Jijon. Dort gibt es zwei Schulen in denen ein Volontariat gemacht werden kann.

Es sind sog. Grundschulen in denen von der 1. bis zur 7. Klasse unterrichtet wird. Mit 13 Jahren endet die "Schulpflicht" (nicht so streng wie in D-land gehandhabt) und das weiterführende Collegio ist freiwillig. Die näher gelegene Schule ist die "Escuela fiscal mixta Ambato" in Chillo Jijon Santa Rosa. Diese Schule ist sehr klein. Sie hatte (jetzt nach den Ferien kommen vielleicht neue Schüler hinzu) 17 SchülerInnen, die sich auf vier Klassen aufteilten. Die SchülerInnen hier haben im März diesen Jahres zum ersten mal Englischunterricht erhalten, der seitdem kontinuierlich stattgefunden hat. Allerdings haben hier die SchülerInnen kein eigenes Englischbuch. Die Schule selber hat wohl drei/vier Bücher, die dir als Anregung dienen können, im Unterricht muss dann aber mit der Tafel oder Kopien gearbeitet werden.

Die andere Schule ist etwas weiter entfernt und größer. Der Ort heißt Yanahuaico und die Schule "Escuela fiscal mixta José Rubén Tamayo". In dieser Schule habe ich mein Volontariat gemacht. Sie hat ca. 100 SchülerInnen. Die 1. und die 2. Klasse sind in einem Raum untergebracht, alle anderen Klassen haben einen eigenen Klassenraum. An dieser Schule wurde auch schon vor dem Volontariatsprojekt Englisch mit einer Wochenstunde unterrichtet, wobei die Englischlehrerin selber im Englischen häufig unsicher ist, eine gräuslige Aussprache hat und für jede Hilfe dankbar ist. Im Gegensatz zu der anderen Schule sollte hier jedes Kind ein Englischbuch besitzen und zum Unterricht mitbringen. Klappt allerdings nicht immer.

Ich habe in dieser Schule dienstags selbstständig Englisch unterrichtet und donnerstags die Englischlehrerin begleitet. An den anderen Tagen habe ich verschiedenen Lehrerinnen assistiert, soweit das möglich war a es oft nicht nötig war und ich viel rumgesessen habe. Ich habe dann die Zeit zum Spanisch lernen genutzt. Häufiger habe ich auch Vertretungsunterricht für die anderen Lehrer gemacht wenn die z.B. wegen Krankheit fehlten.

Für den Englischunterricht sinnvoll erachte ich zum einen, die Englischlehrerin zu unterstützen und selber in Anlehnung zu dem Englischbuch zu arbeiten und zum anderen eigene Methoden zum lernen mitzubringen, z.B. englische Lieder durchzunehmen. Generell sind in beiden Schulen Methoden zum spielerischen lernen der Fremdsprache sinnvoll als Gegensatz zu dem häufig geforderten stupiden auswendig lernen.

Für die Betreuung der ersten Klasse eignet sich wohl am besten ein Programm ähnlich wie es hier im Kindergarten geboten wird (spielen, basteln, bewegen, musizieren).

Für mich kann ich sagen, dass mir der eigenständige Unterricht in der Schule richtig viel Spaß gemacht hat und ich mir dies jederzeit wieder vorstellen könnte. Wobei ich die Assistenztage meistens recht langweilig fand. Doch das hat sich ja anscheinend geändert.

Gewohnt habe ich mit jeweils einer anderen Person in dem kleinen Häuschen auf einem der Bilder. Es ist ein zwei Zimmer, Küche, Bad Häuschen, in dem bis zu vier Personen untergebracht werden. Außerdem soll es noch ein weiteres Haus geben, das kenne ich allerdings nicht. Das Leben in dem Ort selber ist relativ ruhig. Die Nachbarn sind sehr nett und hilfsbereit. Und ich denke inzwischen hat man sich an den Anblick von Fremden gewöhnt. Ich wünsche dir ebensoviel Spaß in Ecuador wie ich ihn hatte!

Solltest du noch Fragen haben kannst du dich gerne an mich wenden.

Viele Grüße,

Anika

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